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Chessy

Eine Steckbriefauswahl des DSJ - Vorstandes


1. Vorsitzender
  Patrick Wiebe

Meine schachliche und auch sonstige Heimat liegt in Bad Schwartau, einer gemütlichen Kleinstadt in der Nähe von Lübeck, die neben der bekannten Marmelade auch einige ordentliche Schachspieler hervorgebracht hat und durch aktive Jugendarbeit sogar den beschwerlichen Weg in die zweite Bundesliga schaffte. Als ich am 06. März 1977 das Licht der Welt erblickte, wusste ich von all dem natürlich noch nichts und erlernte das Schachspiel mit sechs Jahren von meinem Vater. Durch immer häufigere Niederlagen war dieser bald froh, dass ich in der Schulschach-AG des Gymnasiums am Mühlenberg und später im Schachverein Bad Schwartau von 1930 neue Gegner und Herausforderungen fand.

Im Laufe meiner Jugendzeit sammelte ich für den Verein und die Schule viele Landesmeistertitel und nahm mehrmals an den Deutschen Einzelmeisterschaften, den Deutschen Ländermeisterschaften und den Deutschen Schulschachmeisterschaften der Deutschen Schachjugend teil. Meine größten schachlichen Erfolge im Jugendbereich waren sicherlich der Gewinn der Deutschen Schulschachmeisterschaften in der WK II in Bremen 1993 und ein 5. Platz bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in Magdeburg 1991 sowie die damit verbundene Aufnahme in den Förderkader. Zum Ende meiner aktiven Spielzeit in der Jugend begann ich mich nach neuen Herausforderungen umzusehen und engagierte mich in der Jugendarbeit. Zuerst übernahm ich die Schulschach-AG und eine kleine Trainingsgruppe im Verein, in denen ich mein schachliches Wissen weitergeben konnte und erste pädagogische Erfahrungen sammelte.

Auf einer Jugendversammlung der schleswig-holsteinischen Schachjugend 1995 wurde ich dann als Jugendsprecher gewählt und meine ehrenamtliche Schachkarriere rückte nach und nach in den Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit. Während eines Seminars der Deutschen Schachjugend für Jugendsprecher in Bonn 1995 entstand bei den Teilnehmern schließlich die Idee, dass die Deutsche Schachjugend auch wieder einen Jugendsprecher braucht und ich wurde als Kandidat auserkoren. So wählten mich die Delegierten der Jugendversammlung 1996 in Pinneberg als Bundesjugendsprecher in den Vorstand der Deutschen Schachjugend und seitdem engagiere mich in diesem Gremium für das Jugendschach.

Voller Tatendrang in meinem neuen Ehrenamt versuchte ich zuerst einmal Kontakte zu den anderen Jugendsprechern auf Landesebene und in den Vereinen zu knüpfen und musste bald feststellen, dass ehrenamtliches Engagement, egal auf welcher Ebene, nicht immer Spaß macht. Zu meinem ersten eigenen Jugendsprecherseminar kamen im Herbst 1996 immerhin acht Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands nach Bonn und die Tradition der jährlichen Treffen wurde aus der Taufe gehoben. Nicht ganz ohne Stolz blicke ich mittlerweile auf die erfolgreichen Jugendsprecherseminare der Deutschen Schachjugend, bei denen sich 2-3 Mal im Jahr bis zu 30 engagierte Jugendliche treffen, sich über ihre Jugendarbeit austauschen und viel Spaß miteinander haben. Über die Zeit sind dabei viele Freundschaften entstanden, die ich heute nicht mehr missen möchte.

Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen vollzog ich 1998 einen weiteren Schritt auf der ehrenamtlichen Karriereleiter und wurde für zwei Jahre als jugendliches Mitglied in den Vorstand der Deutschen Sportjugend gewählt, dem höchsten ehrenamtlichen und sportpolitischen Gremium im Jugendsport in Deutschland. Nach absolviertem Zivildienst hatte es mich allerdings 1997 zum Studium der Sonderpädagogik in den Fachrichtungen Geistigbehindertenpädagogik und Sprachbehindertenpädagogik nach Flensburg verschlagen, was gleichbedeutend mit weiten Wegen und vielen Bahnreisen war. Trotzdem blieb ich der Deutschen Schachjugend treu und bekam nach kurzer Unterbrechung im Jahr 2000 in Dresden von der Jugendversammlung das Vertrauen als 2. Vorsitzender geschenkt. Inhaltlich kümmere ich mit seitdem in der Deutschen Schachjugend um die Internationale Jugendarbeit, die Umsetzung der Marketingkonzeption, die Organisationsentwicklung sowie um das Schach mit Kindern unter acht Jahren.

Während des Studiums wechselte ich 1999 meinen Standort nach Kiel, wo ich sofort begann, mich im hiesigen Schachclub Meerbauer um die Jugendarbeit zu kümmern. Bei meiner Arbeit in der Deutschen Schachjugend war es mir seither immer eine große Hilfe als Jugendwart von Meerbauer Kiel für über 110 Kinder und Jugendliche Basisarbeit zu leisten und die Sorgen und Nöte von Schachvereinen aus eigener Anschauung zu kennen. Neben dem vielen Training und der Jugendarbeit habe ich bei Meerbauer Kiel auch wieder Zeit gefunden, selbst Schach zu spielen, und lenke dabei als Mannschaftsführer die Geschicke unserer Mannschaft in der Oberliga-Nord-Nord.

Im Jahr 2003 hat sich mein Lebensmittelpunkt nach Rostock verlagert, wo ich als Referendar an einer Schule zur individuellen Lebensbewältigung tätig bin. Nach meiner Wahl zum 1. Vorsitzenden der Deutschen Schachjugend sind meine thematischen Schwerpunkte in der Arbeit für die Deutschen Schachjugend die engere Kooperation mit den Landesschachjugenden und großen Jugendvereinen, die Förderung des Schachs mit Kindern unter acht Jahren, eine Schulschachoffensive, die Modernisierung des Jugendverbands sowie die Weiterentwicklung aller Deutschen Meisterschaften zu zeitgemäßen Events.

Bei all diesen Tätigkeiten bleiben zwar manchmal meine anderen Hobbys wie Schwimmen oder Lesen etwas auf der Strecke, aber jedes Mal wenn ich die großen Augen der Kinder beim Schachtraining sehe, weiß ich, dass es sich lohnt.


Stellvertretender Vorsitzender
  Rainer Niermann

Mit 35 Jahren bin ich ja schon einer der Älteren in dem neuen Jugendvorstand. Und gerade auf das Arbeiten in diesem Team habe ich mich sehr gefreut. Beruflich arbeite ich seit meinem BWL-Studium bei einem mittelständischen Industriebetrieb, zuletzt als Leiter Controlling und EDV.

Ein Blick in meine schachliche Vergangenheit: Vor zwanzig Jahren habe ich als Jugendsprecher in meinem Verein SK Münster 32 angefangen und bin dort später Vorsitzender geworden (1988 - 1995). Gleichzeitig engagierte ich mich zum ersten Mal in der Schachjugend NRW als Spielleiter und für die Nachwuchsförderung. Später kamen Bezirks- und Verbandsvorsitz hinzu. Auf verschiedenen Ebenen wirkte ich in den Ressorts Breitensport, Öffentlichkeitsarbeit und Leistungssport. Bei der DSJ war ich drei Jahre im Vorstand. Als Turnierveranstalter, Schiedsrichter und B-Trainer habe ich einige Erfahrung gesammelt, z.B. bei der Jugend-WM 1992 (Turnierdirektor) und bei den Pyramiden-Franken-Cups.

Seit meinem Umzug nach Wuppertal 1995 habe ich mich auf wenige Ämter konzentriert. Derzeit bin ich st. Vorsitzender meines Vereins und war von 1999 - 2003 Vorsitzender der Schachjugend NRW. Dieses Amt hat mir sehr viel Spaß gemacht; ich hatte den Eindruck, mit jungen Leuten gemeinsam viel aufgebaut zu haben.

So, das ist alles Geschichte. Nunmehr will ich gerne helfen, die gute Arbeit der Deutschen Schachjugend stärker in die Landesverbände und die Vereine wirken zu lassen. Dies wird ein langwieriger Prozess, der weniger aus spektakulären Höhepunkten, sondern eher aus beständiger Arbeit im Team, Präsenz vor Ort und konzeptioneller Arbeit bestehen wird. Dabei will ich die Distanz zwischen der DSJ und ihren Spielern und Vereinen weiter abbauen und mich als Ansprechpartner anbieten.


Beauftragter für Wertungszahlen
  Helmut Schumacher

Die klassische Funktionärslaufbahn hat Helmut nicht hinter sich, eher zufällig wurde er durch seine guten Ideen zum Vorsitzenden des SK Baunatal. Dabei blieb es nicht, denn wenn man merkt, dass im eigenen Verband Einiges besser laufen könnte, dann wird man schnell Vorsitzender der HSJ und dann wird die DSJ auf einen aufmerksam und man wird Referent für allgemeine Jugendarbeit.

Im Beruf wieder voll eingespannt, hat er nun dem jugendlichen Drängen des Jugendsprechers nachgegeben und kandidiert nicht mehr für den AJ Referenten. Als der Vorstand ihn aufgrund seiner guten Ideen aber für den Posten der Mitarbeiterqualifikation haben wollte, hat er sofort zugestimmt. Wegen seiner großen Erfahrung und seinem unermüdlichen Einsatz bei fast allen Veranstaltungen der DSJ wählte ihn die Jugendversammlung 2002 auf den Posten des Stellvertretenden Vorsitzenden.


Referent für Finanzen
  Markus Semmel

Markus wurde am 14. Januar 1970 geboren. Er war Gründungsmitglied der Main-Vogelsberg-Schachjugend, die am 27. April 1991 in seinem Bezirk nach Modell der Hessischen Schachjugend gegründet wurde. Er schreibt: " Sein derzeitiger Verein ist die SG Dietzenbach.


Nationaler Spielleiter
  Norbert Lukas

Norbert Lukas Norbert wurde am 23. Mai 1970 in Düsseldorf geboren. Mit zwölf Jahren trat er bei SF Turm 74 Buer ein und wurde schon ein Jahr später Jugendsprecher im Verein. 1987 wechselte er aber zum größeren Verein SV Buer 21 (lange Zeit bekannt für Lebendes Schach und das niederländische Keizer-System). Aus sportlichen Gründen gab er dann später auch noch ein zweijähriges Gastspiel bei der SG Bochum 31. Die buerschen Vereine fusionierten 1993 schließlich und sind nun als SF Buer 21/74 für ihre großen halbjährigen Jugendschnellschachturniere bekannt (über 5.400 Spieler bei den ersten 18 Veranstaltungen). Außerdem gibt es in Buer regelmäßig Fußballturniere nur für Schachvereine. :-) Nebenbei bemerkt ist er in Buer Vorsitzender und verantwortlich für Vereinszeitung, Homepage.

Bereits 1989 wurde Norbert 1. Jugendwart seines Bezirkes Emscher-Lippe (bis 1996 und dann bis 1997 Bezirksjugendkassenwart) und 1991 Spielleiter der SJ Ruhrgebiet (bis 1999). Seit Dezember 1994 war er bis 1999 für den Einzelspielbetrieb der SJ NRW zuständig, wobei er auch als Trainer fungierte. Seit 1995 ist er dann auch bei Deutschen Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften aktiv, mal als Schiedsrichter und mal als Trainer. Seine eindruckvollsten Erlebnisse waren sicher seine Schiedsrichtertätigkeiten bei der Junioren-WM 1995 in Halle und bei der Jugend-EM 2000 in Griechenland.

Im März 1999 wählte ihn die Jugendversammlung der DSJ zum Nationalen Spielleiter. Er fühlt sich besonders dem Schach in Buer und dem Jugendschach verbunden, was sich auch in seiner Vielfalt an Ämtern widerspiegelt. Belohnung dafür war u.a. die Auszeichnung der Stadt Gelsenkirchen "Verdiente Persönlichkeit des Gelsenkichener Sports 2003".

Im Sommer 2003 schloss er sein Studium an der Universität Essen mit dem Diplom der Wirtschaftswissenschaft ab. Seit Herbst 2003 ist er im schönen Unterfranken beheimatet.


Stellvertretender Vorsitzender
  Jan Pohl

Jan Pohl Als im Jahre 1980 die Datumsanzeige vom 14. auf den 15. Februar umsprang, erblickte ich das Licht der Welt in einer Stadt, die auch heute noch immer mein Zuhause ist, und der ich auch heute noch immer größte Sympathien entgegenbringe. Mit Hamburg verbindet mich viel, ich liebe den Hafen, das Wasser und das Lebensgefühl der Hansestadt.

Nach meiner Schulzeit und kurz vor dem Zivildienst entschloss ich mich, Lehrer werden zu wollen, und es erscheint von daher auch nicht verwunderlich, dass ich angefangen habe, auf Lehramt zu studieren. Meine beiden Fächer entsprechen meinen Vorlieben im "wirklichen Leben". Ich habe eine Schwäche für Geschriebenes und nutze fast jede freie Minute für Sport. Mein Studium neigt sich mittlerweile langsam dem Ende zu, und ich hoffe, der Uni bald den Rücken kehren zu können, um endlich wieder zur Schule gehen zu können. Mit meiner unerschütterlichen Hoffnung auf einen Referendariatsplatz kann da auch gar nichts mehr anbrennen.

Meine schachliche Karriere begann exakt im Jahre 1990 mit dem Eintritt in die Schach-AG meiner Schule. Wenige Zeit später erwarb ich die Mitgliedschaft im Schachklub Johanneum Eppendorf, dem ich noch immer treu bin. In einer eher spontanen Aktion wurde ich Jugendsprecher des Hamburger Schachjugendbundes und begann damit meine Funktionärslaufbahn. Ich war Mitglied des Ausschusses für Allgemeine Jugendarbeit des HSJB und habe dessen Geschicke mehrere Jahre als Vorsitzender geleitet.

Im Jahre 1999 kam ich dann in die Deutsche Schachjugend, und auch dort begann ich als Jugendsprecher. Die Arbeit machte eine Menge Spaß, und als ich aus Altersgründen das Amt als Bundesjugendsprecher abgeben musste, ergriff ich gerne die Gelegenheit, Helmut Schumachers Nachfolger auf dem Posten des Referenten für Allgemeine Jugendarbeit zu werden, um die einmal angefangene Arbeit fortzusetzen. Nach drei Jahren Referentendasein und vieler spannender Erlebnisse in diesem Bereich bin ich nun stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Schachjugend, und ich hoffe, dass ich einen Teil der Freude, die ich an der Arbeit in der DSJ hatte und noch immer habe, wieder zurück in die Organisation geben kann.

(Jan)


Referent für Öffentlichkeitsarbei
  Michael Klein

Auch wenn Michaels Erfolge im Schach - Einzel nicht wirklich besonders groß waren, kam er doch durchs Schach viel rum in Deutschland. "Schuld daran" war sein Glück, in einer sehr starken Jugendmannschaft des SV Turm Lahnstein immer noch als letztes Brett nominiert zu werden. Wegen zahlreicher anderer Hobbys ("die Kinder werden ja auch mal groß..") musste er mit dem Spielen irgendwann mal kürzer treten. Dafür wechselte er aber dann 1999 auf die Seite der Funktionäre in den Vorstand der Schachjugend Rheinland-Pfalz. Das Amt des Schriftführers und Pressewartes bekleidete er dort für zwei Jahre.

Über verschlungene Wege kam es dazu, daß Michael auf einem Seminar Christian Warneke kennenlernte und der ihn bei der Jugendversanmmlung 2001 als seinen Nachfolger als Referenten für Öffentlichkeitsarbeit vorschlug und Michael seither diesen Posten innehat. Dabei kommt ihm seine Faszination für alles Journalistische entegegen.

Bereits seit seinem 12. Lebensjahr produziert er Video- und Fernseh-Beiträge, zunächst hobbymäßig und ehrenamtlich, später dann auch professionell.

Seit seinem Umzug im Oktober 2001 vom rheinischen Lahnstein bei Koblenz nach Stuttgart, studiert er dort Wirtschaftswissenschaften an der Uni Hohenheim und bei seinen Vermietern und in der WG die schwäbische Küche. Als 81er Jahrgang zählt er im DSJ-Vorstand (noch) zu den "jungen Wilden".


Vormals Bundesjugendsprecher
  Thorsten Haber

Seit 1999 ist Thorsten nunmehr für die Niedersächsische Schachjugend tätig, in der er das Amt des Jugendsprechers inne hat. Seit März 2001 besetzt Thorsten nun die gleiche Position auch auf Bundesebene. Die Schachkarriere von Thorsten begann mit sechs Jahren im Schwimmbad. Merkwürdig? Kaum, denn dort traf er einen Bekannten, der ihn mit zu den Wilhelmshavener Schachfreunden nahm. Thorsten steigerte sich schnell und konnte bald den einen oder anderen Titel einsacken, wie 1994 den Gewinn der Niedersachsenmeisterschaft.

Bald merkte er aber, dass ihm das Organisieren mehr Spaß machte, als das Spielen selbst und so arbeitete er lieber bei den Meisterschaften, die sein Verein ausrichtete, mit. Für die DSJ ist er seit der EXPO 2000 aktiv tätig - und dieses Engagement will er auch weiterhin aufbringen.


Vormals Bundesjugendsprecher
  Eike Schwede

Der an 16. Dezember 1982 in Delmenhorst (bei Bremen) geborene Eike, kam im neunten Lebensjahr zum aktiven Schachsport, den er zwar gerne, aber mit wenig Ehrgeiz betreibt. Über zahlreiche in der Bremer Schachjugend tätige Vereinkollegen, kam er 1998 in Kontakt mit dieser. Hier übernahm er schon nach kurzer Zeit den Posten des Jugendsprechers. Als solcher erfuhr er bald von den Jugendsprecherseminaren der Deutschen Schachjugend, bis er nach einigen Zögern im Herbst 1998 das erste Mal auf einem solchen mit der Deutschen Schachjugend in Kontakt kam. Schon bald wuchs sein Interesse an diesen Aufgabenfeldern, so dass er regelmäßiger Besucher dieser Seminar, aber auch Teilnehmer und Mitarbeiter bei zahlreichen anderen Veranstaltungen, wie der Zukunftswerkstatt 1999 in Bad Homburg und verschiedener Projekte der allgemeinen Jugendarbeit, wurde, wo er zahlreiche freundschaftliche Kontakte mit anderen Aktiven schließen konnte.

Im März 2001 wurde Eike in Münster zum Jugendsprecher der DSJ gewählt.

Nach dem Abitur leistet er momentan seinen Zivildienst in Oberursel bei Frankfurt ab, so dass er in letzter Zeit seltener zum aktiven Spielen kommt, was sich aber auch mit Beginn des Studiums wieder ändern wird...

(Eike)


Mädchenreferent
  Martin Wojdyla

Ich bin am 11. Februar 1981 in Hagen geboren wo, ich auch mein Abitur gemacht habe. Mittlerweile wohne und studiere ich in Dortmund über einen kurzen Umweg nun die Fächer Sport und Psychologie auf Lehramt. Meine schachliche Laufbahn begann im Alter von 12 Jahren. Mein Bruder schleppte mich damals in unsere Schulschach AG, und dort habe ich schnell Gefallen am Spiel und viele Freunde gefunden. Mein damaliger Trainer lockte mich dann in einen Dortmunder Verein, von dort aus wechselte ich dann ein wenig später zu den Schachfreunden Brackel, denen ich immer noch treu bin und seit kurzem auch im Vorstand vertreten bin. Mit der Schachorganisation wurde ich erstmals bei der Gründung des NRW-Aktionsteam konfrontiert, wo schon damals überdurchschnittlich viele Mädchen aktiv waren, wodurch ich auch deren Erfahrungen und Eindrücke mitbekommen habe.

Meinen ersten Kontakt mit der Deutschen Schachjugend hatte ich schließlich bei einem Jugendsprecherseminar 2001 in Würzburg. Ende des Jahres 2001 durfte ich mich dann beim Vorstand der DSJ vorstellen und meine Ideen für das Mädchenschach erläutern. Bei der Jugendversammlung 2002 wurde ich dann in den vakanten Posten des Mädchenreferenten gewählt und konnte in dem Jahr auch schon das erste Chess GirlsCamp veranstalten. Neben dieser Arbeit hatte ich z.B. bei der Deutschen Einzelmeisterschaft die Gelegenheit, viele jugendliche Schachspieler, aber auch bekannte und angesehene Jugendfunktionäre kennenzulernen. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand macht mir sehr viel Spaß, und meine Freude ist groß, im Jahr 2003 wiedergewählt worden zu sein. Ich werde mich anstrengen, dass in mich gesetzte Vertrauen rechtfertigen zu können, und hoffe noch so manchen Impuls setzen zu können!

(Martin)


Jugendsprecher
  Christian Dietrich

Am 17. Juli 1987 wurde ich in Wilhelmshaven geboren. Zurzeit bin ich Schüler an einem Gymnasium in der 10. Klasse.

Wie alles anfing:

Mit 7 oder 8 Jahren wurde ich mit meinem Bruder auf ein Schachturnier mitgenommen, nachdem in der Zeitung stand, dass der Verein Wilhelmshavener Schachfreunde noch junge Mitglieder sucht. Kurz darauf bin ich einer Schach-AG und dem Verein beigetreten, da ich so von diesem neuem Sport besessen war.

Als meine Spielstärke zugenommen hatte, bin ich zu allen möglichen Meisterschaften gefahren und habe sogar eine Niedersachsenmeisterschaft gewonnen.

Später habe ich mich auch mit den Kindern und anderen Jugendlichen im Verein beschäftigt, indem ich Betreuungen auf Schachfahrten und Freizeiten übernahm. Daraufhin habe ich die Jugendleitercard den F-Trainerschein und das Schulschachpatent erworben und meine erste Schach-AG geleitet, an der ich immer noch „unterrichte“.

(Christian)


Vormals Beauftragter für Wertungszahlen
  Stefan Herkströter

Am 2. Februar 1968 wurde ich in Halle/Westfalen (NRW) geboren, heute bekannt durch die Gerry Weber Open im Tennis, und erlernte auch Mitte der 80er Jahre im dortigen SK Halle das Schachspiel. Ich lebe jetzt glücklich und zufrieden mit meiner Frau in Minden an der Weser.

Meine Funktionärstätigkeit begann 1996 als Turnierleiter im Schachbezirk Porta (NRW). Kurze Zeit später begann mein Interesse an der DWZ. Neben meiner Tätigkeit als erster Spielleiter des Schachverbandes Ostwestfalen-Lippe, bin ich gleichzeitig auch Verbands-DWZ-Referent.

Im „richtigen Leben“ bin ich als Verlagskaufmann für eine Tageszeitung tätig.

(Stefan)


Geschäftsführer
  Jörg Schulz

Jörg ist seit Sommer 1990 angestellt beim Deutschen Schachbund und damit als Geschäftsführer der DSJ tätig. Vorher schlug er sich während des Studiums der Geschichte, Literaturwissenschaft und Politikwissenschaft mit unterschiedlichsten Tätigkeiten durchs Leben. Als der Ruf nach Berlin kam, vertrieb er sich seine Zeit damit, mit der eigenen Firma Wohungen zu vermitteln und stundenlang im Staatsarchiv von Hamburg zu sitzen, um für seine Doktorarbeit zu recherchieren.

Die Bewerbung um den Posten des Geschäftsführers der DSJ war jedoch aus seiner Sicht nicht unlogisch, denn damit ergab sich die Möglichkeit aus dem Hobby einen Beruf zu machen. Wie in Hamburg üblich, kam der 1958 geborene Hamburger Jung über das Schulschach zum Vereinsschach. Im Matthias-Claudius-Gymnasium erlernte er das Schachspiel. Die sehr aktive Schachgruppe war dem SC Concordia angeschlossen, fühlte sich dort aber nicht sehr wohl, weshalb die Verantwortlichen - darunter Jörg Schulz - kurzerhand 1977 einen eigenen Verein - den SC Diogenes - gründeten.

Auf Dauer reichte neben der nicht sehr zeitraubenden Schullaufbahn die Leitung der Schulschachgruppe nicht mehr aus, weshalb Jörg als Schriftwart in den Vorstand des Hamburger Schachjugendbundes einzog. Dort suchte man dann bald einen neuen Vorsitzenden. Von 1979 bis 1988 stand Jörg dem HSJB vor, wurde 1989 Lehrwart des Hamburger Verbandes, führte die Internationale Hamburger Jugendmeisterschaft ein und arbeitete im Schulschach weiterhin mit, also auch beim berühmten Hamburger Alsteruferturnier.

Nebenbei wirkte er noch als Trainer in seinem Verein, als Redakteur der Vereinszeitungen und machte eigentlich alles, was im Schach so anfällt. 1988 wurde dann auch in der DSJ mal wieder ein Vorsitzender gesucht. Im Sommer 1990 mußte Jörg allerdings vom Posten des 1. Vorsitzenden zurücktreten, da er auf die Seite des Hauptamtes wechselte und nach Berlin ziehen mußte. Dort hielt er sich erstmal mit der Vereinsarbeit zurück, wenngleich er sich den Schachfreunden Neukölln anschloss. 1996 wurde allerdings auch dort händeringend nach einem Vorsitzenden gesucht. Unter der Zusage, dass damit nicht viel Arbeit verbunden ist, da ein gutes Team vorhanden sei, wurde Jörg mal wieder Vorsitzender. Da nun die Schachfreunde Neukölln in die erste Bundesliga aufgestiegen sind, steht er allerdings plötzlich vor einem großen Berg von Arbeit und bereut bitterlich, dass er 1996 nicht Nein gesagt hat, aber eigentlich stimmt dies nun auch wieder nicht ...

"Zu guter letzt sei noch gesagt, dass Jörg seit Ende 1988 der Redakteur der Jugendzeitung JUGENDSCHACH ist, die einzigartig in Europa ist und einen guten Überblick über das Jugendgeschehen in Deutschland bietet."


- Aufgeschrieben - wenn nicht anders kenntlich gemacht - von Jörg Schulz. -

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© 1.98 by Gerhard Hund (TeleSchach) für die DSJ in der Deutschen Sportjugend | Update 02.12.2004