DSJ-Logo

Deutsche Schachjugend
Nachrichten, Die Schachjugend,
Spielen und Training, Schulschach,
Jugendarbeit, Vereinshilfe, Terminkalender

Chessy


Zukunftswerkstatt DSJ
vom 11. bis 13. Juni 1999 in Bad Homburg

offene Diskussionsrunde zur Situation der DSJ und dem Jugendschach in Deutschland


An die
Landeschachjugenden
und Vereinsvertreter

Aufruf zur Zukunftsgestaltung der Deutschen Schachjugend

Liebe Schachfreunde,

die Deutsche Schachjugend hat sich 1994 das Grundsatzkonzept "DSJ 2000" gegeben und nun naht dieses Jahr 2000 schrecklich schnell. Wie steht es mit den Aussagen aus 1994? Wie gültig sind sie noch? Auch unter den seitdem stattgefundenen Veränderungen in der Deutschen Schachjugend? So fällt der Leistungssport nicht mehr in unsere Kompetenz. Hat das Folgen für das Selbstverständnis eines Jugendverbandes?

Zudem hat der Deutsche Schachbund 1998 nach jahrelanger Beratung ein Marketingkonzept verabschiedet, das gravierende Auswirkungen auf die Arbeit der DSJ hat. So wird erstmals intensiv der Begriff Dienstleister für die Kinder, Jugendlichen und die Vereine geprägt als Aufgabe des DSB und der DSJ. Sind wir dem gewachsen?

Alle diese Fragen und Themenkomplexe möchte der Vorstand der Deutschen Schachjugend mit einem möglichst breiten Spektrum von Fachleuten aus der Jugendschacharbeit ein Wochenende lang diskutieren in der

Zukunftswerkstatt der Deutschen Schachjugend am 11.-13.06.99
in der Jugendherberge Bad Homburg bei Frankfurt
.

Wir wollen zusammen mit Ihnen unser Grundsatzkonzept aktualisieren und die Deutsche Schachjugend für das nächste Jahrtausend gestalten.

Die Kosten der Veranstaltung werden von der Deutschen Schachjugend getragen.

Die Meldungen werden erbeten bis zum 30.05.1999 an:
Helmut Schumacher, Am Hammbügel 4e, 34225 Baunatal,
Tel 0561/9491649, Fax 9491647,
eMail: Helmut_Schumacher@t-online.de
Oder:
Geschäftsstelle der Deutschen Schachjugend, z.Hd. Jörg Schulz,
Hanns-Braun-Str. Friesenhaus I, 14053 Berlin, Tel.: 030/897 02 076,
Email: schulzjp@aol.com

Auf eine rege Teilnahme hoffend ihr

Helmut Schumacher
Referent für Allgemeine Jugendarbeit


Inhaltliche Ausgestaltung der Zukunftswerkstatt und Programm

Wir haben vier Themenkreise herausgesucht, die für die künftige Arbeit im Jugendbereich von großer Bedeutung sind und nicht nur wichtig sind für die Ebene der Deutschen Schachjugend. Diese vier Themen sollen in Gruppen bearbeitet werden. Die Gruppen werden jeweils geleitet von ein bis zwei Referenten.

Eingeleitet wird die Zukunftswerkstatt durch ein Einführungsreferat, das inhaltlich auf die Fragen und die Arbeit in den Gruppen einstimmen wird.

Am Ende werden die Gruppen berichten und Forderungen zu ihren Themen an die Organisation formulieren.

Freitag 11.06.99
      bis 18.00 Uhr    Anreise
          20.00 Uhr    Einführung in die Diskussionsthemen
Samstag 12.06.99
          10.00 Uhr    Arbeiten in Arbeitsgruppen 
          12 - 14 Uhr  Mittagspause
          14.00 Uhr    Fortsetzung der Arbeitsgruppen
Sonntag 13.06.99
          10.00 Uhr    Zusammentragen der Ergebnisse
                       aus den Arbeitsgruppen
          13.00 Uhr    Ende der Veranstaltung und Abreise

Die Themen

Spielbetrieb

Zu diskutieren ist die Zielrichtung des Angebotes Spielbetrieb. Welche Regularien braucht ein funktionierender Spielbetrieb, der die Jugendlichen in die Vereine treiben soll? Immer mehr scheint sich zu zeigen, daß der klassische Spielbetrieb tot ist. Welche freie Formen sind denkbar, wie muß er umgestaltet werden, um auch künftig attraktiv zu sein?

Schulschach

Warum Schulschach? Nur um Mitglieder für die Vereine zu gewinnen? Hat Schulschach nicht eine eigene Existenz? Was fordert das Schulschach von der Organisation? Erstrebenswert ist die Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Schulen. Wie kann die aussehen, welche Modelle gibt es?

Jugendarbeit im Verein

Ohne die Arbeit in den Vereinen geht nichts! Allerdings ist Jugendarbeit nicht gleich Jugendarbeit. Welche Forderungen an eine gute Jugendarbeit im Verein sind zu stellen? Aber auch wie können die Verbände, die Bundesebene die Vereine unterstützen? Was erwarten die Vereine von uns da oben?

Der moderne Verband

Der Verband muß sich als Dienstleister verstehen, was heißt das, was bedeutet das für seine Arbeit? Gibt es unterschiedliche Aufgabenfelder für die Bundesebene und die Lan-desebene? Wenn ja, welche, inwieweit kann arbeitsteilig gearbeitet werden? Müssen sich die Arbeitsformen von Verbänden ändern, um auch im nächsten Jahrtausend zu bestehen? Organisationen sollten sich Leitlinien geben für die einzelnen Ebenen (Bund, Land), welche können das sein?

* * *

Zum Anfang des Dokumentes
Zurück zu Deutsche Schachjugend
Zu Deutsche Schachorganisationen

Archiv | Antwort zu häufig gestellten Fragen (FAQs) | Suchfunktion | Impressum
© 1.98 by Gerhard Hund (TeleSchach) für die DSJ in der Deutschen Sportjugend | Update 22.02.2002